Grundsätzlich: Deichkind lassen sich schwer beschreiben – die quirligen Norddeutschen sind so etwas ähnliches wie eine Art universeller Jonathan Meese der Popmusik.
Alleine das Cover verdient eine Auszeichnung.weiterlesen

2020 erschien mit „New Wave“ ein ganzes Kompendium an Erzählungen und Reportagen, die Christian Kracht zwischen 1999 und 2006 schuf und die, in welcher Art auch immer, in Asien, dem Nahen und Fernen Osten, am Bodensee sowie natürlich in der Schweiz erlebt wurden. Christian Kracht gelingt es geschickt, sich auch historischen Sujets fesselnd anzunehmen.weiterlesen

Im wahrsten Sinne des Wortes war ganz am Anfang der Smooth.
Als die britische Sängerin Sade Adu ihr Debüt-Album „Diamond Life“ im Spätsommer 1984 der Öffentlichkeit präsentierte, ahnte wohl keiner, dass mit diesem Werk der „Brit-Jazz“ der 80er eingeleitet wurde.weiterlesen

Politikverdrossenheit ist ein drolliger, völlig falsch verstandener Begriff. Der Begriff suggeriert, dass stets der Nichtwähler , der aufgrund seiner Faulheit, nicht zum Wahl lokal zu gehen, sich undemokratisch, unsolidarisch und fast schon wie ein asoziales Subjekt verhält, für diesen Verdruss verantwortlich ist. weiterlesen

Ein Buch, das der NDR als „Melancholisch, so schön, so vielschichtig“ gepriesen hat, da muss man vorsichtig sein. Wolfgang Büscher – „Deutschland, eine Reise“.weiterlesen

Geliebte Stadt der Orangen. Zugegeben – ein Ort der von mir wegen des Massentourismus eher gemieden wird; wer hört aber schon auf Klischees. Der amerikanische Schriftsteller Ernest Hemingway hat Valencia geliebt, besonders den Strand von Cabanyal. Hier entstanden also nicht nur Klischees, sondern auch Romane, übrig geblieben sind auf jeden Fall die Stroh-Sonnenschirme am Strand, die in dieser Art dort seit den 1920ern herumstehen. Mindestens.weiterlesen

„Don‘t mention the War!“, ein wirklich ernstgemeinter Vorsatz, den ich als Autor bei dieser Serie von Städtemonographien beherzigen wollte. Doch bei so manchen deutschen Städten bleibt nur ein frommer Wunsch. Wie bei Wilhelmshaven, DER deutschen Marinestadt. weiterlesen

taugenichts

Während der folgenden Tage bekam ich Jerry Brugman eigentlich überhaupt nicht mehr zu Gesicht. Außer die Toilette und das Waschbecken schien er keinerlei Armaturen meines geräumigen Bades zu benutzen, auf jeden Fall hinterließ er keinerlei Spuren. Ich glaube, nach dem dritten oder vierten Tag ließ er sich dann mal wiederweiterlesen