Brühl

– in einem ehemaligen Gay-Hotel aus den Neunzigern, mitten in Brühl. Yeah – Disco!
Draußen kleine Einbahnstraßen, gesäumt von unsortierten Reihenhäusern, einige mit gekachelter Fassade, hinter schmalen Bürgersteigen. Nichts los hier. Hinter den Fassaden scheint selbst Barock der neueste Schrei zu sein. Aber immerhin: rheinische Frohnaturen. Hier geht zum Lachen keiner in den Keller, dennoch soll es hier im Karneval etwas dezenter zugehen.weiterlesen

Etwas, das flimmerte und vibrierte – ein leicht psychedelisches Schimmern über den Grachten, das wir Heranwachsende als Freiheit missverstanden, als Versprechen einer anderen Wirklichkeit. In Amsterdam war möglich, was zu Hause nicht nur als unschicklich galt, sondern als Sünde, Vergehen, Tabu. Schon deshalb musste man hin.weiterlesen