Max kannte ich aus meiner Schulzeit in Hamburg. Ein Freund, von heute auf morgen verschwand und schnell vergessen war. Bis ich ihn zufällig nach 25 Jahren im Internet wiederfand und er mir dann erzählte, weshalb er damals ohne Ankündigung verschwunden ist.weiterlesen

Ich weiß nicht mehr genau, ob ich folgendes tatsächlich erlebt habe, oder ob ich es mir irgendwann, gnadenlos zugedröhnt, im Fieberwahn oder völlig übernächtigt, zusammen fantasiert habe. Ich weiss es einfach nicht mehr.
Gehen wir also einfach davon aus, dass die folgende Geschichte erstunken und erlogen ist; wir sind ja unter uns und ich damit auf der sicheren Seite.weiterlesen

Der historische und durchaus kritische Reiseführer von Martin Kaule ist regionalgeschichtlich höchst informativ und im wahrsten Sinne des Wortes zielführend. Ausgehend von drei Teilbereichen – westliche Ostseeküste, Mecklenburger Bucht sowie östliche Ostseeküste – werden die wesentlichen Gebäude, Monumente und Örtlichkeiten aus der Geschichte des Zweiten Weltkriegs und des Dritten Reichs aufgeführt.weiterlesen

Nicht das erste Buch von Woody Allen, aber sicher das umstrittenste. Allen, ein sowohl legendärer New Yorker Regisseur, Schauspieler, Comedian und Jazzmusiker, machte in den letzten beiden Jahrzehnte weniger durch seine Filme, vielmehr durch sein Privatleben auf sich aufmerksam.weiterlesen

Seltsam, das häufig die unscheinbarsten Spuren im Stadtbild auf die interessantesten Geschichten hinweisen. Kurz vor dem Lübecker Holstentor rechts, direkt hinter der Puppenbrücke. Unmittelbar an den Wallanlagen befindet sich so ein unauffälliges Zeichen: ein kleiner, rechteckiger Versatz im Strassenpflaster, der eigentlich nicht der Rede Wert sein sollte.weiterlesen

Es war in Danzig, als sich die beiden Herren vielleicht nur ein einziges Mal trafen. Sie waren damals noch sehr jung und beide wurden Günter genannt.
Günter O., damals noch schmächtig und klein, sah an dem vielleicht zwei, vielleicht aber auch drei Jahre älteren, größeren und kräftigeren Günter G. bewundernd auf, als dieser mit einem Eisen geschickt Steine aus dem Pflaster der Straße herauszubrechen versuchte.weiterlesen

taugenichts

Während der folgenden Tage bekam ich Jerry Brugman eigentlich überhaupt nicht mehr zu Gesicht. Außer die Toilette und das Waschbecken schien er keinerlei Armaturen meines geräumigen Bades zu benutzen, auf jeden Fall hinterließ er keinerlei Spuren. Ich glaube, nach dem dritten oder vierten Tag ließ er sich dann mal wiederweiterlesen

Mal etwas Allgemeines zum humoristischen Schriftsteller Heinz Strunk. Ein Prädikat übrigens, welches im Land eines Loriots keine Herabwürdigung, sondern eine Auszeichnung ist. Der aber trotzdem bei vielen Menschen nur bis zur Gürtellinie hervordringt. Und dabei ständig damit kämpft, trotz des Humors, der Kalauer und bizarren Szenerien seiner Erzählungen eine respektable Ernsthaftigkeit zu erwerben. weiterlesen