Etwas, das flimmerte und vibrierte – ein leicht psychedelisches Schimmern über den Grachten, das wir Heranwachsende als Freiheit missverstanden, als Versprechen einer anderen Wirklichkeit. In Amsterdam war möglich, was zu Hause nicht nur als unschicklich galt, sondern als Sünde, Vergehen, Tabu. Schon deshalb musste man hin.weiterlesen

Neumünster ist wahrlich kein Ort, den man gezielt besucht. Diese Stadt existiert einfach – wie ein zufälliger Kuhfladen mitten in der Landschaft, auf halber Strecke zwischen Hamburg und Kiel. Fast, aber eben nicht wirklich im Herzen Schleswig-Holsteins. Neumünster liegt irgendwie immer im Weg.weiterlesen

Das erste was ich von Barcelona wahrgenommen habe, war diese Hafenseilbahn.
Ich fuhr von Süden, von der Küste aus in die Stadt hinein und sah plötzlich diese eckigen Kabinen über der Strasse schweben. weiterlesen

Von den Römern als Tarraco gegründet, wirkt diese Hauptstadt der gleichnamigen katalanischen Provinz auf mich eher enttäuschend trist traurig und alles andere als spannend. Der Geschichtspark mit den archäologischen Resten des Theaters und anderer Bauten aus der römischen Epoche war natürlich ausgerechnet heute geschlossen.weiterlesen

Von Westen kommend, erreicht man Klütz, die kleinste Stadt Mecklenburgs, nach einer scharfen Rechtskurve. Eine Chaussee führt hinab in das Örtchen mit den niedrigen Backsteinhäusern. Der merkwürdige Kirchturm, der in der seltenen Form einer Bischofsmütze gebaut wurde – aus welchen Gründen auch immer – ist weithin zu sehen.weiterlesen

Warum nicht einmal in die Heimat von Asterix und Obelix – am besten gleich in das eine Dorf, das sich dem Zugriff Roms entzogen hat.weiterlesen

Wer an wolkenarmen Tagen über die Schweiz fliegt, kann die Seen gut erkennen. Die Schweizer Seen können wie das Meer wirken, wenn man ganz nah dran ist und die Szenerie passendes Wetter hat.weiterlesen

Wenn ich mit dem Zug unterwegs bin, achte ich darauf, viele Zwischenaufenthalte wahrnehmen zu können. Wenn es in den Süden geht, will ich möglichst zwischendurch in Köln aussteigen. Vom Bahnhof ist es nicht weit auf die Domplatte. Nicht der Dom ist das Ziel. weiterlesen

Wenn sich Geheimdienst-Historiker treffen, dann im Café Backus in Venlo. Ein Muss. Man sitzt dann drinnen und tauscht geschichtliche Nebensächlichkeiten aus, verhandelt historische Sachlichkeiten und streitet über konspirative Plausibilitäten. weiterlesen