Mailand, oh Mailand. eigentlich gibt es hier überhaupt nichts zu sehen. Das ist natürlich vermessen und stimmt gar nicht. Es gibt ja immerhin den berühmten Mailänder Dom.

Hier oben auf dem Dach hatte einst Rocco Nadja verlassen, den hatte Alain Delon gegeben, im Film, „Rocco und seine Brüder“ von 1960. Was für eine großartige Filmszene.
Könnte man dort oben sogar nachspielen, die Besucherschlangen zum Aufstieg zu bewältigen ist jedoch sehr zeitaufwändig und es dauert schwindelerregend lang.
So schwindelerregend, wie die Preise in den Auslagen der Geschäfte in der gegenüberliegenden Galleria Vittorio Immanuele II. Unter der Glaskuppel ist der Luxus förmlich zu Hause. Es wundert nicht, dass die meisten hier nur zum gucken unterwegs sind, die Preisschilder ungläubig begutachten und fassungslos mit dem Kopf schütteln.
Was gibt es sonst noch in Mailand? Ach ja: pittoreske Straßen, alte Häuser, tolle Fassaden, Straßenbahnen aus den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts. Tolle Kanäle mit noch tolleren Cafés, Säulen und Relikte aus dem alten Rom und den Jahren des Faschismus, bunte Wände, subkultureller Underground. Dazu ganz viele italienische Ecken und kostenloser Jazz Rock auf der Piazza di Duomo.