Die viktorianische Zeit im England des 19. Jahrhunderts ist bekannt für seine Moden und Trends. Eine der skurrilsten Marotten drehen sich um die, damals noch sehr junge, Fotografie.





Dabei ist sehr interessant, wie schnell die damaligen Zeitgenossen auf die Idee der Fotomontagen gekommen sind – mit Schere und Kleber. Der Fotograf musste sich damals auf die Beschränkungen seiner Technik konzentrieren und konnte nur innerhalb der Montagen seine Kreativität und Fantasie ausleben. Der Stil und die Moden des viktorianischen Zeitalters taten den Rest.
Die damalige Faszination für den Tod resultierte aus der damaligen Allgegenwart des Todes: die Menschen dieser Zeit waren fast täglich von gefährlichen Situationen, gesundheitsschädlichen Einflüssen und tödlichen Krankheiten bedroht. Daher schien es offenbar beruhigend, sich mit dem Tod zu arrangieren, ihn zu romantisieren. Besonders viele Künstler dieser Zeit wurden geradezu besessen vom Tod und allem, was damit zu tun hat. Ganz klar, dass sich dieser Trend auf die zeitgenössische Fotografie übertrug.
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