Zähle fünf Dinge auf, die du tust, weil sie dir Spaß machen.
- das Schreiben – einfach die Tätigkeit alleine: das verschriftlichen von Gedanken, Ideen, Theorien, Handlungen und Schlußfolgerungen erfordert nicht nur eine Menge völlig anderer Dinge, sondern vor allem eine Menge Spaß. Das ist so eine Art, völlig aus dem Nichts etwas in in „die richtige“ Welt zu übertragen – wenn auch erst als Buchstaben auf dem Papier. Aber dann werden da manchmal Filme oder Lieder draus; das ist doch wunderbar?
- das Produzieren – damit ist das arrangieren der Versatzstücke gemeint, die zuvor aufgrund des Niedergeschriebenen für das Publikum hergestellt wurden: Videoclips, Soundtracks, gesprochene Texte, Buchabschnitte. Warum dieser Stress Spass macht? Das in Gänze zu erklären, würde hier den Rahmen sprengen.
- das Recherchieren – das bewegt man sich aus der Komfortzone des Schreibtischs hinaus und begibt sich in die Welt, um dann die bereits angesprochenen Versatzstücke in irgendeiner, mesit multimedialen Form, einzusammeln. Das Plankton des Lebens. Manchmal gelingt es mehr, manchmal gelingt es weniger. Manches liegt auf der Hand, anderes macht keinen Sinn.
- das visualisieren – Visualisieren – damit ist äußerst genaues visualisieren gemeint, also die bildliche Vorstellung aller Abläufe eines Medienprojektes im Geiste. Das klingt schwer, ist aber nach etwas Übung das Leichteste auf der Welt. Einprägsame Visualisierung sorgt für den konzentrierten Durchblick und Effektivität. Der Spass liegt auf dem Weg zum Ziel.
- das chillen – die vorbeschriebenen Angelegenheit kosten Kraft – Spass hin oder her; schön und gut. Zur Regeneration benötige ich nicht viel: kein Alkohol, keine Völlerei – eigentlich nur ein heißes Schaumbad, ein grüner Tee, ein Händchen voll Tabak und gute Musik, irgendetwas filmerisches, gerne auch Langzeitdokumentationen.
