Commodore!
Mein erster „Computer“ war ein C-116 mit Gummitastatur. Und: Ja! Ich war stolz darauf. Stolz auf die Gummitastatur. Stolz darauf, auf einer „Datasette“ und damit auf Magnetband als Speichermedium zu operieren.weiterlesen
geb. 1971, Autor, Schauspieler, Sprecher, Dokumentarfilmer, Agnostiker und libertärer Transatlantiker, hält deutsche Autoren (ausdrücklich ausgenommen Walter Kempowski und Uwe Johnson) überwiegend für dogmatisch und langweilig, verehrt Hemingway, Auster, Kästner, Thomas Mann, Fitzgerald und lernte Bowles flüchtig kennen. Hört gerne Jazz, Ambient und experimentiert entsprechend elektronisch.
Mein erster „Computer“ war ein C-116 mit Gummitastatur. Und: Ja! Ich war stolz darauf. Stolz auf die Gummitastatur. Stolz darauf, auf einer „Datasette“ und damit auf Magnetband als Speichermedium zu operieren.weiterlesen
Ich gehöre genau zu der Generation, für die eine eMail noch zur epochalen Lebensveränderung gehört hat. Bis dahin, also noch als Jugendlicher, waren hand- oder maschinengeschriebene Briefe aus Papier Usus.weiterlesen
An die Vergangenheit denke ich häufiger, an die Zukunft hingegen weniger. Ich liebe die geistige Prokrastination, sich das Leben in vergangenen Zeiten vorzustellen – obwohl es nicht realistisch funktioniert!weiterlesen
Spielst du in deinem täglichen Leben? Was bedeutet „Spielzeit“ für dich? Nein. Ich spiele eigentlich nie. Ich lebe grundsätzlich nach der Devise „Wer Lust hat zu spielen, der hat auch Lust zu betrügen“. Dieser, bei anderer Betrachtung durchaus merkwürdige Vorsatz, liegt vielleicht darin, dass ich das Leben an sich fürweiterlesen
In welchen Momenten bist du am glücklichsten? In Momenten, in denen mir der augenblickliche Glücksflow bewusst und das Glück spürbar ist. Kurz oder länger vor der langsam einsetzenden Angst, dass dieser Moment zu schnell vergeht.weiterlesen
Das einmal sehr bunte und optimistische Grab der Marianne Bachmeier und ihrer Tochter ist mittlerweile verschwunden. Eine bescheidene Steinplatte erinnert heute an die Tragödie, die Justizgeschichte geschrieben hat. Die Geschichte beginnt im Mai 1980. In der Hansestadt Lübeck waren die siebziger Jahre noch nicht richtig zuende, die Stadt befand sich damals noch im Zonengrenzebezirk zum anderen Deutschland, der „DDR“. Eine ruhige, verschlafene Stadt, in der eigentlich nie etwas passierte.weiterlesen
Warum nicht einmal in die Heimat von Asterix und Obelix – am besten gleich in das eine Dorf, das sich dem Zugriff Roms entzogen hat.weiterlesen
Bildsuchmaschinen sind fabelhafte Helfer der Recherche. Dank ausgeklügelter und sinnvoller KI werden nicht mehr nur Bildklone im Netz aufgespürt, sondern nun auch ähnliche bis ungefähre Motive. Im Filmbeispiel fand ich heraus, welche Stadt ein altes Gemälde zeigt. Und wie sich sogar der Standort der Aufnahme; hier: der Standort des Malers,weiterlesen
Im britischen Traditions-Auktionshaus Bonham wechselte im Mai in altes Stück Holz für mehr als 7.000 Dollar den Besitzer. Natürlich hat das Brett Geschichte.weiterlesen
Im Jahre 1905 entstand ganz in der Nähe von Sierksdorf, direkt an der Ostsee, ein ganz besonderes Projekt. Erst Anfang der Siebzigerjahre fand man in einer kleinen, verschütteten Höhle die Überreste einer Modellstadt. Doch damals wusste man nichts davon, auch nicht, was die verfallenen Bretterbuden in der Nähe damit zu tun hatten. weiterlesen
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